Die Landesarmutskonferenz fordert:
von der Bundespolitik:
Verbesserung der sozialökonomischen Situation der
von Armut betroffenen Familien mit Kindern
Erhöhung der Regelsätze für Kinder
Erhöhung des Kindergeldes
Erhöhung vorrangiger Sozialleistungen (Kinderzuschlag, Wohngeld)
(damit würde vermieden, dass die Betroffenen überhaupt in Hartz IV abrutschen).
Einführung eines flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohnes
Nichtanrechnung des Kindergelds auf die Regelleistung
von Hartz IV-Bezügen
Unterstützung der Länder bei der Einrichtung
von Ganztagsbetreuungsplätzen in Kitas und Schulen insbesondere für
benachteiligte Kinder
Gesetzliche Regelungen zur verpflichtenden Teilnahme
an Vorsorgeuntersuchungen
Investitionen in Kinderbetreuungskosten
von der Landes- und
Kommunalpolitik
Vernetzung von Sozial- und
Gesundheitsberichterstattung sowie daraus Ableitung von politischen
Handlungserfordernissen für die Verbesserung der Kindergesundheit
Stärkung von Selbsthilferessourcen,
Eigeninitiative und Elternkompetenz durch Sicherung und Ausbau von Hilfs- und
Beratungsangeboten und der Förderung einer gesundheitsbezogenen
Netzwerkarbeit
Einführung eines kostenlosen Vorschuljahres
Ermöglichen einer kostenlosen Teilnahme am
Mittagessen für Kita- und Grundschulkinder aus sozial benachteiligten
Familien
Förderung der Einrichtung von öffentlichen
Ganztagsschulen
Förderung von Vereinen und Verbänden, die
preisgünstige Freizeitangebote für benachteiligte Kinder zur
Verfügung stellen
von Vereinen und
Verbänden
Entwicklung stadtteil- und projektbezogener,
niedrigschwelliger und kostengünstiger Angebote für
einkommensschwache Familien
Entwicklung der Kompetenz für eine
gesundheitlichen Präventionsarbeit der Sozialarbeiter und
Sozialarbeiterinnen durch Fort- und Weiterbildung
Initiierung von Netzwerken gemeinsam mit Kinder- und
Jugendärzten, mit Beschäftigten der Kitas und Schulen, in Jugend- und
Sozialämtern, mit den Fachhochschulen und Universitäten sowie
politischen Verantwortungsträgern für die Gesundheitsförderung
von Jungen und Mädchen
Der Sprecherrat